TVN tritt dem Qualitätsbündnis zum Schutz vor sexualisierter und interpersoneller Gewalt im Sport bei

Der Schritt unterstreicht das klare Bekenntnis des Verbandes zu einem sicheren, respektvollen und verantwortungsvollen Sportumfeld für alle Beteiligten.
Sabine Schmitz (Präsidentin TVN), Tina Dragutinovic-Moos (Referentin für die Prävention von sexualisierter und interpersoneller Gewalt im Sport der IG Tennis) und TVN-Geschäftsführer Bastian Grieger präsentieren Plakette und Urkunde des Qualitätsbündnis NRW. Foto: TVN

(Text- und Bildübernahme von tennis.de, dort auch weiterführende Links)

Der Tennis-Verband Niederrhein (TVN) ist dem Qualitätsbündnis zum Schutz vor sexualisierter und interpersoneller Gewalt im Sport NRW beigetreten. Mit diesem Schritt unterstreicht der Verband sein klares Bekenntnis zu einem sicheren, respektvollen und verantwortungsvollen Sportumfeld für alle Beteiligten.

Worum geht es im Qualitätsbündnis?

Das Qualitätsbündnis ist eine landesweite Initiative in Nordrhein-Westfalen. Es unterstützt Sportverbände, Vereine und weitere Organisationen dabei, wirksame Strukturen zum Schutz vor sexualisierter und interpersoneller Gewalt aufzubauen und dauerhaft zu verankern. Ziel ist es, Risiken zu minimieren, Handlungssicherheit zu schaffen und Betroffene zu schützen.

Im Mittelpunkt stehen dabei Prävention, Aufklärung und klare Zuständigkeiten. Das Bündnis gibt Orientierung durch fachliche Standards und hilft, Schutzkonzepte zu entwickeln, die zur jeweiligen Organisation passen. Gleichzeitig fördert es den offenen Umgang mit dem Thema und stärkt eine Kultur des Hinsehens und Handelns im Sport.

Verantwortung übernehmen – Schutz aktiv gestalten

Mit dem Beitritt verpflichtet sich der TVN, den Schutz von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen konsequent in seine Verbandsarbeit zu integrieren. Dazu gehören unter anderem:

  • die Entwicklung und Umsetzung verbindlicher Schutzkonzepte
  • klare Regeln für ein respektvolles Miteinander
  • die Sensibilisierung und Qualifizierung von haupt- und ehrenamtlich Tätigen
  • transparente Ansprech- und Meldewege bei Verdachtsfällen oder Grenzverletzungen

Der TVN versteht Präventionsschritte nicht als einmalige Maßnahmen, sondern als fortlaufenden Prozess. Ziel ist es, dauerhaft und immer wieder neu evaluierend sichere Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen Sport mit Vertrauen, Freude und gegenseitigem Respekt möglich ist.

Ein deutliches Zeichen für einen sicheren Sport

Der Beitritt zum Qualitätsbündnis ist ein weiterer wichtiger Schritt in der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Verbandes. Er zeigt klar: Gewalt, Machtmissbrauch und Grenzverletzungen haben im Sport keinen Platz. Der TVN übernimmt Verantwortung und setzt sich aktiv dafür ein, dass Sport ein geschützter Raum für alle bleibt.

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