TVN Jugendhallenmeisterschaften bieten Spitzentennis am Finaltag


Planmäßige Durchführung trotz zwischenzeitlichen Stromausfalls

Gruppenbild zum Abschluss der TVN Jugendhallenverbandsmeisterschaften 2026

Ein bei Erdbauarbeiten gekapptes Stromkabel hätte das Turnier am Finaltag fast noch durcheinander bringen können, doch am Ende laufen die Verbandsjugendhallenmeisterschaften wie geplant und bieten Eltern, Zuschauern und Verbandstrainern spannende Finalspiele.
„Wir hätten echt Organisationsprobleme bekommen, wenn der Strom länger als nur mittags ausgefallen wäre“, erklärt Verbandstrainer Thorsten Wolff dann auch allen Anwesenden während der abschließenden Siegerehrung, „aber zum Glück konnte der Schaden rechtzeitig behoben werden, sodass alle Spiele pünktlich beginnen konnten.“

Verbandstrainer Thorsten Wolff freut sich über stabilen Strom und ehrt die finalspielenden Jugendlichen

In zehn Konkurrenzen steht sich also am Nachmittag der Verbandsnachwuchs in den Finalspielen gegenüber und bietet sich von U11 bis U18 einen spannenden Schlagabtausch. In der „Königsdisziplin“ U18 triumphieren am frühen Abend dann Jordan Mihajloski (Club Raffelberg) nach Aufgabe des favorisierten Ilian Mechbal (Netzballverein) in der männlichen und Favoritin Lisann Maß (SV Bayer Wuppertal) nach Zweisatzsieg gegen Lynn Lemke (HTC Uhlenhorst) in der weiblichen Konkurrenz.

Jugendliche des Bezirks 5 Essen/Bottrop sind in den Finalspielen nicht von der Partie, auch wenn U14w-Finalistin Sofia Tymokhova in der Meldeliste noch beim TC Bredeney geführt wird. Die gebürtige Ukrainerin schlug im Sommer am Zeißbogen auch in der offenen Klasse auf, spielt aber inzwischen in der Winterhallenrunde für den SV Bayer Wuppertal und plant für den Sommer, noch näher an ihren Wohnort Leverkusen zu kommen. Im Finale der Verbandsmeisterschaften unterliegt sie der Oberhausenerin Nora Rathay (Buschhausener TC) nach Aufholjagd im zweiten Satz letztlich mit 4:6, 4:6, kann bei der Siegerehrung aber schon wieder grinsen. „Ich hatte mir mehr erhofft, aber Teppich ist definitiv nicht mein Lieblingsbelag“, ordnet die 13jährige ihren für Außenstehende durchaus erfolgreichen Turnierverlauf für sich persönlich ein, ehe sie sich aus Essen als Vizemeisterin verabschiedet.

Sofia Tymokhova (l.), im vergangenen Sommer noch für den TC Bredeney auf dem Platz, wird Vizeverbandsmeisterin in der U14w-Konkurrenz, die Nora Rathay (r.) vom Buschhausener TC gewinnt.


Positiv und lernend nach vorne schauen können aber auch die weiteren Teilnehmenden aus dem Bezirk 5 Essen/Bottrop, von denen zum Beispiel Mila Pehar (ETUF) nur knapp im Halbfinale der U12w-Konkurrenz ausgeschieden ist – wenn sie auch keinen Titel, aber umso mehr an Erfahrung gewonnen haben.

Daumen hoch also für Olivia Herrmann Haldon (TC Altenessen), Mia Jürgensen (TC Bredeney), Lotte Schmitz (TC Schellenberg) – alle U11w / Jaco Sun (TC Bredeney) und Sam Kamminski (TC Altenessen) – beide U11m / Toni Buhl (ETB) und Paul Schischek (TC GW Stadtwald) – beide U12m / Paula Pehar (ETUF), Hannah Streckert (TC Bredeney) und Ayda Yücsel (Kettwiger TG) – alle U14w / Anton Farwick (TC Heisingen), Danny Kamminski (TC Altenessen) und Ares Steffen (ETB) – alle U14m / Julius Pohlmann (TC Schellenberg) – U16m und Lea Switalska (ETUF) – U18w.

In der Hoffnung auf keine weiteren Stromausfälle und mit Dank an alle Teilnehmenden, Organisatoren sowie, vor allem, die Eltern kann es nur heißen: Weiter so!

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