TVN-MV beschließt Print-Aus des Niederrhein Tennis Magazins

Mitgliederversammlung 2026 in der Sportschule Wedau

Das Niederrhein Tennis Magazin wird ab 2027 nicht mehr in gedruckter Form produziert werden.

Der aktuell 45. Jahrgang des Verbandsmagazins Niederrhein Tennis wird der letzte in gedruckter Form sein! Mit elf Stimmzahl-Enthaltungen beschließen die anwesenden Vereinsvorstände, dem Antrag des TVN-Vorstands zu folgen, und die Print-Version des traditionellen Magazins mit Ablauf dieses Jahres einzustellen. Der Verbandsvorstand hatte im Wissen um die finanzielle Belastung durch die Druckversion für die Vereine den Antrag zur Abstimmung in die Mitgliederversammlung eingebracht.
Auf die Nachfrage aus dem Plenum, ob nun generell keine Berichterstattung mehr stattfinde, antwortet TVN-Präsidentin Sabine Schmitz beruhigend: „Das Magazin soll wie die gesamte Berichterstattung in digitaler Form weiterbestehen. Bei dem Antrag geht es einzig um die Einsparung der Druckkosten.“ Bis zum Jahresende wird sich nun das TVN-Presseteam um Klaus Molt und Christian Schwell mit der Geschäftsführung des TVN zusammensetzen, um an einem künftigen digitalen Veröffentlichungskonzept zu arbeiten.

Des Weiteren stellt sich die Anreise der Vorsitzenden als größte Herausforderung dar. Rings um Duisburg sind nahezu alle Autobahnen durch Baustellen und Unfälle verstopft, sodass TVN-Präsidentin Sabine Schmitz die Versammlung, die zum ersten Mal in der Sportschule Wedau stattfindet, mit viertelstündiger Verspätung und in Anwesenheit des DTB-Präsidenten Dietloff von Arnim eröffnet.

Zügig verlaufende Mitgliederversammlung im Raum Frankfurt der Sportschule Wedau in Duisburg

Der Bericht der Kassenprüfer, die Entlastung des Vorstands und die Verabschiedung des Haushaltsplans für 2026 verlaufen dann aber einstimmig und ohne weitere Verzögerungen, ebenso die Schweigeminute für die Verstorbenen und die aktuellen Ehrungen (silberne Ehrennadeln für Dr. Bernhard Bartsch und Heinz Hockel sowie die Auszeichnung für zwei deutsche Meisterschaften an den TC Bredeney).

Zuvor stellt jedoch Veronika Rücker vom DTB das Konzept der DTB Strategie 2032 „TennisDeutschland“ genauer vor. Unter dem Motto „Gemeinsam! Weltklasse! Entwickeln!“ wird der Dachverband mit dieser Strategie versuchen, „als Gemeinschaft zu wachsen, sportlich erfolgreich zu sein, die Attraktivität unseres Sports zu steigern und auch zukünftig handlungsfähig zu bleiben. Dafür brauchen wir als DTB selbstverständlich die Hilde der Landesverbände“, so die DTB-Sportdirektorin und ehemalige DOSB-Vorsitzende. Ziel sei es zudem, während der kommenden sechs Jahre etwa acht bis zehn Aktive in die Top 100 der Welt zu bekommen.

DTB-Sportdirektorin Veronika Rücker (r.) präsentiert die DTB Strategie 2032 TennisDeutschland, während der TVN-Vorstand gebannt lauscht: Breitensportwart Michael Gielen (verdeckt), Jugendwart Jens Meschede, Sportwart Ulrich Nacken, Schatzmeister Wilfried Weckes, Vizepräsident Jürgen Müller und Präsidentin Sabine Schmitz (v.l.n.r.)

Für die Vereine im TVN heißt es allerdings zunächst, die tennisnahen Trendsportarten Padel, Prickleball und Beachtennis aufzunehmen und zu fördern – was ebenfalls ein Bestandteil der Strategie 2032 TennisDeutschland ist und somit auch als Antrag zur TVN-Satzungsänderung auf der Tagesordnung steht.
Mit der mehrheitlichen Zustimmung zur expliziten Aufnahme von Padel, Prickleball und Beachtennis in die TVN-Satzung ist bei der diesjährigen TVN-MV zumindest der erste Schritt im Sinne des DTB und TVN gemacht, ehe sich die Vorstände nach einer ordentlichen Stärkung mit Currywurst und Brötchen und einer guten Stunde Versammlungsdauer auf den dann doch wieder über reibungsloser befahrbare Autobahnen rund um Duisburg auf den Heimweg machen können.

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